HANS PLATSCHEK PREIS FÜR KUNST UND SCHRIFT 2025
Ingeborg Lüscher
Preisträgerin ist die Künstlerin Ingeborg Lüscher
Jurorin ist Bettina Steinbrügge
Die Preisverleihung findet im Rahmen der art Karlsruhe
am Donnerstag, den 20. Februar 2025 statt.
Kurzbegründung von Bettina Steinbrügge zur Wahl Ingeborg Lüscher
„Im Mai 1971 steht eine Frau in einem silbernen Schutzanzug vor der Mercatorhalle in Duisburg. Zu den Klängen von Karlheinz Stockhausen zündet sie eine selbst gefertigte Skulptur an. Nachdem die Skulptur zerstört ist, löscht sie das Feuer mit einem Feuerlöscher. Die Frau heißt Ingeborg Lüscher.
Lüscher verfügt über eine ausgeprägte Neugierde, Offenheit und die größtmögliche Vielfalt an Erfahrungsebenen. Sie stellt sich nicht in den Mittelpunkt, sondern interessiert sich für die kreativen Fähigkeiten ihrer Umgebung. Ihr Ziel ist es, sich und die Welt immer wieder neu zu erfinden. Zauberfotografien, Schwefelskulpturen, die Auseinandersetzung mit Literatur und Malerei, die Gestaltung eines Bernsteinzimmers – all dies sind Beispiele für Arbeiten, in denen Ingeborg Lüscher ihre Fähigkeit unter Beweis stellt, Menschen und Dinge zum Leuchten zu bringen. Ihr Leben ist geprägt von einer außerordentlichen Energie und Freiheit, die sich in all ihren Werken eindrucksvoll manifestiert und sie in eine enge Verbindung zu Hans Platschek bringt, dem unbestechlichen Kritiker seiner Zeit, der wie Lüscher vieles ausprobierte und in Frage stellte.“
Bettina Steinbrügge
Kunsthistorikerin
IL477
Untitled, 1987
Ohne Titel, 1987
Sulphur, glue, sawdust
27 x 58.5 x 24.5 cm
IL524
Untitled, 1988
Ohne Titel, 1988
Sulphur, glue, sawdust, plaster and wood
20 x 44 x 27 cm
IL515
Untitled, 1988
Ohne Titel, 1988
Sulphur, glue, sawdust, plaster and wood
17 x 51 x 51 cm
IL534
Untitled, 1988/1989
Ohne Titel, 1988/1989
Sulphur, glue, sawdust, plaster and wood
33 x 70 x 17 cm
IL471
Untitled, 1987
Ohne Titel, 1987
Sulphur, glue, sawdust, plaster and wood
37.5 x 36 x 18.5 cm